PRESSESTIMMEN

„Großartiger Klamauk. Das Staatstheater Mainz spielt Monty Python‘s „Spamalot“
... Ein Musical, das sich die Freiheit nimmt, das eigene Genre satirisch zu stören. Bis hin zu einem großen Liebes-Kitsch-Song, dessen Text die Mechnaik des Kitsch-Songs entlarvt ... Kaum eine der legendären Filmstationen fehlt in den von Ekat Cordes ... inszenierten guten zweieinhalb Stunden, nicht die Ritter vom Ni und nicht die Handgranatae von Antiochien. Doch zwischen den Fortgang der Geschichte, gespielt auf Deutsch, haben Komponist und Texter hinreißende Songs (auf Englisch, mit deutschen Übertiteln) gestreut, die beweisen, dass sich da zwei mit Fug und Recht über Musicals lustig machen. Inklusive „Always look on the bright side of life“, höchst erfrischend begleitet vom Staatsorchester Mainz unter der Leitung von Axel Goldbeck ... Das Publikum, aufgekratzt von der schmissigen Ouvertüre an, will am Ende das Ensemble schier nicht von der Bühne lassen. Zwei Dutzend Vorstellungen hat das Theater eingeplant - man darf wetten, dass die den Python-Fans nicht reichen werden.“ (Eva-Maria Magel, FAZ 5. Oktober 2015)

„Monty Python‘s Spamalot. Ein Geniestreich.
... Die Oldenburger Produktion fällt insgesamt als Glücksgriff aus fast jedem Rahmen. Das Resultat muss jedenfalls keine Konkurrenz scheuen. Axel Goldbeck am Pult beschwört im Orchester den beschwingt beschwipsten Sound, dreht durch Musical-Hahn bis zum Anschlag auf, lässt den frischflotten Broadway-Klang pulsieren. Die Songs haben Drive und Biss, sind bei den Instrumentalisten und ihrem Chef in souveränen Händen. Bemerkenswert: Normalerweise tönen aus dem Graben eher Verdi und Mozart, Idle und du Prez liegen den Musikern verblüffenderweise ebenfalls bestens ... - ein Geniestreich darf in Oldenburg bestaunt werden, mit großartigen Bilderfluten, höchst agilen Akteuren und köstlichen Zitat-Kaskaden. Am Ende bleiben die Zuschauer nach ungezählten Vorhängen und Reprisen einfach sitzen. Mehr Lob geht nicht.“ (Heinz-Jürgen Rickert, Musicals 08/14)

"Wundervoller Spaß: "Spamalot" in Oldenburg
Minutenlange stehende Ovationen, ein Publikum, das selbst nach dem letzten Vorhang und der Schlussmusik den Saal nicht verlassen möchte - eine sicher nicht alltägliche Situation am Staatstheater in Oldenburg, aber genau so geschehen bei der Premiere des Monty-Python-Musicals "Spamalot". Eine durchweg fantastische und recht nah am Original orientierte Inszenierung, ebenso fantastische Darsteller bis in die kleinsten Rollen und ein großartiges Orchester versprechen einen rundum gelungenen Musicalabend, bei dem die Dialoge auf Deutsch und die Songs auf Englisch zu hören sind ... Und getragen werden all die überzeugenden Bühnenkünstler letztlich vom Orchester des Oldenburgischen Staatstheaters unter der Leitung von Axel Goldbeck, der seine Musiker mit Drive durch den Abend leitet und herausragend demonstriert, wie wundervoll ein Musical klingen kann, wenn der Klang eines großen Live-Orchesters die Ohren der Zuschauer umschmeichelt. Hervorragend, wie sich die einzelnen Instrumente im Orchestergraben zu einem unglaublich starken Klangkörper zusammenfügen und die Basis für einen rundum gelungenen Musiktheaterbesuch bilden. Prädikat: Empfehlenswert.“ (Dominik Lapp, that‘s Musical, 20. Mai 2014)

„Aus dem Operettenschmelz ins metallische Timbre.
... Christa Platzer vom Hessischen Staatstheater absolvierte die Rolle in der Uraufführung von Dirk Schattners „Edith Piaf - ein Leben in Liedern“ in Gelsenkirchens Musiktheater im Revier souverän. ... Die traurig-tragische Lebensgeschichte der 47-jährig verstorbenen Französin wird in wenigen kompakten Szenen im raffiniert vielschichtigen, großräumigen Spiegelkabinett (Austattung: Kathrin-Susann Brose) skizziert. ... Kongeniale Unterstützung ihrer grandiosen Darstellung und eindrücklichen musikalischen Darbietung erfährt Platzer ... durch die vierköpfige Band, das berühmte vielseitige Spardosen-Terzett und Axel Goldbeck, der als musikalischer Leiter auch die Arrangements besorgte und ganz besonders sensibel das Akkordeon spielt. (Marieluise Jeitschko, Gießener Allgemeine, 22. Oktober 2008)

"In 24 Stunden durch die Metropole.
... Thomas Münstermann und seinem Team ist mit "Rhythmus Berlin" ein großer Wurf gelungen ... Nicht Berliner Evergreens lächeln am Wege, sondern ein durchgehend neu komponierter Musikstrom trägt die Ereignisse: dämonischer Swing trifft schneidenden Hip-Hop und raffinierte Balladen, auf die zu hören sich lohnt."

(Christoph Stölzl, Berliner Morgenpost, 4. März 2007)

"Königlich in der Mensa schlemmen. Axel Goldbecks groteske Oper "Übü - à la table" in Osnabrück uraufgeführt.
... Axel Goldbeck fand seinen Übü wirklich überall. In seiner frischen Nummernrevue ... bekommen Tangos ihren Platz, ebenso vom Musicall inspirierte Klänge und ein schmalziges "Ave Maria" - herrlich verrückt, manchmal banal oder urkomisch. Aber genauso ist König Übü! Goldbeck hat für jede Situation treffsicheres musikalisches Feeling."

(Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 14. Juni 2005)

"Vollmundiger Jubel für Fress-Sack.
... Nicht nur auf den Tellern, auch in der Partitur ist ein vielfältiges Menü gelandet. Komponist Axel Goldbeck zitiert nicht nur die Opernliteratur. Er gestattet sich auch Jazzrock-Elemente und Tangoeinlagen, parodiert Schlager und - höchst witzig - sogar Telefonwarteschleifen und Klingeltonwerbung."

(Daniel Benedict, Neue Osnabrücker Zeitung, 14. Juni 2005)

„Allein mit dem Opernchor.
... Beeindruckende Bilder vom Osnabrücker Videokünstler Thorsten Alich und eine quasi interaktive Verschränkung der beiden Kunstformen. Auf der Leinwand ist der Opernchor im Zuschauerraum des Programmkinos zu sehen, während die Sänger real im Zuschauerraum sitzen und die Bilder synchronisieren. Leinwand, Opernbühne und Zuschauerraum verschmelzen zu einer Einheit. Die Musik dazu stammt von Axel Goldbeck, der schon Münstermanns Perry-Rhodan-Projekt vertonte. Hier greift Goldbeck in die filmmusikalische Trickkiste, fasst Pathos und Komik, Spannung und Lethargie geschickt in Töne: „Kino ist toll“ heißt die rauschende Eröffnungsnummer, die nicht nur Chordirektor Marco Zeiser Celesti in filmreifer Aktion zeigt, sondern auch unterhaltsames Kinovergnügen verheißt.“

(Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung, 3. Mai 2004)


„Unendliche Weiten. Perry Rhodan singt: Musiktheater in Osnabrück.
... In Osnabrück bedienen sich Münstermann und seine Regisseurin Ulrike Gärtner der Soundtüfteleien ihrer Musiker Axel Goldbeck und Björn Schoepke, um solchen Seltsamkeiten wie „hypertroyktische Hass-Verzahnung“, „Individualverformern“ oder „Altmutanten“ einen musikalischen Rahmen zu geben. Schoepke und Goldbeck entlocken ihren Computern und Samplern Techno-Rhythmen, Hip-Hop, Geräuschcollagen. Ein groovender, knisternder, flirrender Klangteppich, der in einem wunderbaren Gegensatz zu den klassisch geschulten Sängern ... steht, was eine ganz eigene Spannung aufbaut.“

(Bert Strebe, Hannoversche Allgemeine Zeitung 25. Juni 2003)

„Verrückter Himmel. Ein Held der Popkultur bearbeitet für’s ernste Fach: Thomas Münstermann bringt die Space-Opera ‚Perry Rhodan – und die Erben des Universums’ gekonnt zur Uraufführung. ... Thomas Münstermanns Space-Oper ist phantastisches Kino mit oscarwürdigem Soundtrack (Axel Goldbeck und Björn Schoepke) und wunderbarem Gesang. Lichteffekte, Projektionen und Kostüme entführen von der irdischen Welt der 60er und 70er Jahre über quietschbunte Raumschiff-Orion-Kulissen hin in düstere Endzeit-Szenarien.“

(Simone Schnase, Stadtblatt OS Nr. 294, Juli 2003)


„Eine indische Liebesgeschichte. „Shiraz“ beim Film&MusikFest der Murnau-Gesellschaft.
Das Fernsehen zeigt gern Monumentales: Italo-Schinken werden rauf- und runtergekurbelt, Klassiker wie „Ben Hur“ sind Feiertags-Dauerbrenner. Und was ist mit „Shiraz“? Nie gehört. Die deutsch-indische Koproduktion aus dem Jahre 1928 ist nicht nur monumental, sie mutet in ihrer Bildsprache auch sehr modern an. „Shiraz“ kam jetzt beim Film&MusikFest der Murnau-Gesellschaft im Astoria zur Aufführung, musikalisch begleitet von einem achtköpfigen Ensemble. ... Eine spannend erzählte Liebesgeschichte mit allen Zutaten, die auch heute noch in Hollywood und Bollywood gleichermaßen Hits machen: Liebe, Hass, Eifersucht, Macht. Was die Töne angeht: Gute Filmmusik hört man nicht. Sie manipuliert die Emotionen, ohne dass sich der Zuschauer dessen bewusst ist. Insofern funktioniert die Musik von Axel Goldbeck. Die Mischung aus europäischer Klassik, indischer Musik und Jazz ist gehaltvoll und reich an Schattierungen, aber nie aufdringlich. Besonders eindrucksvoll ist, dass Raul Sen Gupta (Percussion) und Ashraf Sharif Khan (Sitar) nie bloßes „Flair“ oder eine Anmutung von Exotik erzeugen. Sie sind in das Ensemble integriert und gehen mit Geige, Cello, Klarinette und Saxophon eine reizvoll reibungsreiche Verbindung ein.“

(Neue Westfälische 26. Oktober 2002)


"Musik für große Gefühle.
Axel Goldbeck vertont Stummfilmklassiker „Shiraz“.
... Der Osnabrücker Komponist hatte wieder einmal sein Gespür für außergewöhnliche Stummfilme bewiesen. ... Ein Film ..., der Traum, Sinne und Gefühl bedient. Um dies nachzuzeichnen, greift Goldbeck tief in die musikalische Trickkiste. Da ist zum einen die orientalische Abteilung mit Raul Sen Gupta an Percussion und Tabla, Ashraf Sharif Khan an der Sitar und Ahmad Anousheh an der Nye, einer persischen Flöte. Diese sorgen mit traditionell indischer Musik für die nötige Sheherazade-Atmosphäre. Das Leopold-Quartett (Matthias Göring und Andreas Szlachcic, Violinen, Winfried Jochemcyk, Viola, Stefan Mertin, Cello), für das Goldbeck hochdramatische bis kitschige Streichersätze geschrieben hat, sind eher fürs Cineastische, für Liebe, Verrat, Tod und Befreiung zuständig. Solo-Bratschist Gareth Lubbe und Goldbeck an Keyboards und Live-Elektronik sorgen für psychologische Kleinarbeit. Die Musik zeichnet sich dabei immer durch das richtige Maß aus. Mal lässt sie dem Film den Vortritt, mal dürfen Orientalismen und Gefühle sprießen.

(Dorte Eilers, Neue Osnabrücker Zeitung, 14. Oktober 2003)


„Farbige Klänge zu Buster Keatons Slapstick. Cinematographisches Orchester und Lichtregie setzen der Kulturnacht ein Glanzlicht auf.

... Das etwa 30-köpfige „Cinematographische Orchester“ von Axel Goldbeck gibt dem Stummfilm „Neighbours“ beim Open-Air-Kino auf dem Marktplatz die passende musikalische Kulisse. Goldbeck zeichnet in seiner Komposition aber nicht nur die mitunter recht derben komischen Effekte nach, sondern trifft auch stimmig die Atmosphäre der Stummfilmära. So erinnern süffige Streicherklänge manchmal an Charlie Chaplin, dann wieder swingt der Walking-Bass los oder das Saxofon schmettert bluesige Soli. ... Goldbeck vertont die dramatischen Bilder spannend in bester Filmmusik-Manier. Der Hochzeitsmarsch schließlich klingt augenzwinkernd festlich und wie im Stil der Promenade aus Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.

(M. Binnig, Neue Osnabrücker Zeitung, 19. August 2002)


„Das Cinematographische Orchester aus Osnabrück näherte sich den französischen Stadtansichten „Das schlafende Paris“ und „A propos de Nice“ ... mit unkonventionellen, augenzwinkernden Kompositionen seines Dirigenten Axel Goldbeck.“

(Neue Westfälische 31. Oktober 2000)


„Carl Theodor Dreyers berühmter wie eindringlicher Stummfilm „Die Passion der Jungfrau von Orléans“ (1928) verlangt geradezu nach einem sakralen Aufführungsort. Kino in der Kirche ist jedoch eine eher seltene Kombination. Umso mehr ist den Veranstaltern ... zu danken, dass dieses filmische Meisterwerk mit musikalischer Begleitung ... in der Dominikanerkirche zu erleben war. ... Axel Goldbeck (Orgel, Klanggestaltung), Thilo Zwartscholten (Posaune, Thereminvox), Harald Szobries (Geige, E-Bratsche) ... griffen Albinonis getragenes Adagio oder Bachs „Erbarme dich“ aus der Matthäus-Passion auf, gestalteten aber große Passagen überzeugend mit Goldbecks eigens komponierten Arrangements. Bilder und Töne ergaben ein einzigartiges Klang- und Raumerlebnis in der vollbesetzten Kirche.“

(Westfälische Nachrichten Münster 31. März 1998)

„Schlange stehen mussten die meisten Besucher am Freitag Abend vor dem Ulmer Münster. Dort wurde Fritz Langs Stummfilm „Der müde Tod“ von 1921 auf eine zwölf Meter breite Leinwand projiziert. ... Der Komponist und Organist Axel Goldbeck nützt die Struktur des Films. Während die Rahmenhandlung weitestgehend von Orgelmusik getragen wird, wirken in den mittleren Versen zwei andere Musiker mit. Der Tabla-Spieler Raul Sen Gupta übernimmt die orientalischen Passagen, Harald Szobries an der Violine spielt in dem in Venedig spielenden Teil. Der Komponist schafft Anklänge von der Bach-Fuge bis hin zu zeitgenössischen Samples, die er ähnlich dem Sounddesign moderner Kinos quadrophon im Raum anordnet.“

(Jonathan Scheiner, Ulm, 10. November 1997)


„Einfallsreich und virtuos ist auch die von Axel Goldbeck komponierte, arrangierte und ... gespielte Filmmusik zu nennen. Neben der von Goldbeck besonders geschätzten Hammond-Orgel,
Synthesizer, Klavier und Schlagzeug kam mit dem sogenannten „Theremin-vox“ ein in den zwanziger Jahren entwickeltes Instrument zum Einsatz, das in Aussehen, Spielweise und Klang gleichermaßen ungewöhnlich ist.“

(Neue Osnabrücker Zeitung, 28. Juli 1997.)

 

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